Gastbloggerbeitrag: Mein Weg zu langen Haaren

Hallo ihr Lieben :D
Ich weiß gar nicht so recht, wie ich anfangen soll. Erstmal freue ich mich natürlich riesig, dass ich als Gastbloggerin auserwählt wurde und hoffe , mein Beitrag gefällt euch.
Ich bin Laura und habe selber auch seit letztem Jahr einen kleinen Blog, www.rosaschminktisch.de.
Aber darum soll es hier ja gar nicht gehen.
Heute möchte ich euch erzählen, wie ich meine Haare langgezüchtet habe und auf was ich dabei achte. Quasi meine Top 10 für lange Haare ;)
Als ich 14/15 war hatte ich nämlich einen Geistesblitz und habe mir in einem Anfall geistiger Umnachtung die Haare abschneiden lassen. Meine ehemals fast hüftlangen Haare gingen mir nur noch bis knapp unters Kinn.
Zu Beginn hat mir das auch recht gut gefallen, aber nach einer Weile haben mir meine langen Haare gefehlt und ich beschloss, das Kraut wieder wachsen zu lassen.
Ein paar Mal musste ich noch Haare lassen , aufgrund von Färbereien, Spliss und so weiter.
Mittlerweile sind meine Haare aber wieder brustlang und auch deutlich gesünder als früher, obwohl ich immer noch blonde Strähnchen färben lasse.
Vielleicht hilft es ja der einen oder anderen, wenn ich euch jetzt zeige, wie ich das erreicht habe bzw. wie ich meine Haare pflege.
Also los gehts mit meinen persönlichen Top 10 :

1. Keine Silikone!
Viele von euch haben bestimmt schon auf einigen Blogs von Silikonen in Shampoos und anderen Pflegeprodukten gelesen oder verzichtet sogar selber schon darauf. Silikone befinden sich in fast jedem herkömmlichem Shampoo und sorgen für einen angenehmen Glanz und gesund aussehende Haare. Die Betonung liegt hier allerdings auf aussehend, denn was gesund aussieht muss ja noch lange nicht gesund sein oder?
Silikone legen sich nämlich lediglich um die Haare und versiegeln diese, sodass sie mehr glänzen und eben netter aussehen. Im Gegenzug dazu sieht man eventuelle Schäden nicht und auch Pflegeprodukte haben es schwerer, die Haare zu erreichen und sie mit Feuchtigkeit zu versorgen. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Haarfarbe schlechter hält und sich schneller rauswäscht , da diese nicht mehr so gut an den Haaren halten kann.
Eure Haare sehen also gesund aus, aber viele Schäden bleiben verborgen und die Haare können austrocknen und sind vielleicht sogar noch kaputter als vorher. Nicht wirklich toll...
Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass meine Haare seit ich auf Silikon verzichte nach und nach
immer kräftiger und gepflegter wurden und ich auch viel weniger Spliss habe.
Übrigens; Silikone in Shampoos erkennt ihr bei den Inhaltsstoffen häufig an der Endung -cone.
Viele Shampoos werben mittlerweile auch damit, silikonfrei zu sein, von Balea sind glaube ich sogar fast alle silikonfrei.


2. Bei Schals die Haare hochstecken oder einen Zopf machen !
Vielleicht geht es ja nur mir so, aber wenn ich einen Schal trage, insbesondere einen aus Wolle, dann verfilzen meine Haare im Nackenbereich extremst und sind nur noch mit roher Gewalt entwirrbar. Irgendwie logisch, dass das den Haaren nicht besonders gut tut....also wenn ihr einen Schal tragt, sorgt dafür, dass eure Haare sich nicht so verfilzen können und macht euch sicherheitshalber einen Pferdeschwanz.
Und wo wir schon bei Zöpfen sind ;

Kennt ihr diese Haargummis, die mit einem Metallplättchen zusammengehalten werden?
Diese Teile sind Gift für die Haare ! Das Metallplättchen drückt auf die Haare, raut sie auf und macht sie brüchig. Wenn ihr euch einen Zopf macht, weicht lieber auf zusammengeklebte Haargummis ohne dieses Plättchen aus, diese sind für eure Haare gesünder, sind überall erhältlich und kosten genau so viel ;)


3. Benutzt eine gute Bürste!
Gerade preiswertere Bürsten sind häufig aus grob verarbeitetem Kunststoff hergestellt. Die Borsten haben dann oft noch scharfe Kanten, die der Haarstruktur schaden und diese aufrauen. Dadurch werden die Haare dünner und brüchig.
Am besten nutzt ihr eine Bürste aus Naturborsten (Wildschweinborsten sollen sehr gut sein) oder eine hochwertig verarbeitete Naturborste, die keine scharfen Kanten hat.
Ich benutze den Tangle Teezer, auch wenn 15€ für ein Stück Plastik echt happig sind , ist er schonend zum Haar und ich kann meine Haare ohne Ziepen und Zerren durchkämmen :)

4. Seit sanft zu euren Haaren !
Passend zu einer guten Bürste solltet ihr auch sonst nicht zu grob zu eurem Haupthaar sein.
Dass Ruppen und Reissen mit einer Bürste nicht gut ist, muss ich euch wahrscheinlich nicht erklären, stimmts?
Entwirrt schlimme Knoten vorher vorsichtig mit den Fingern und benutzt eine Sprühkur um euch das kämmen zu erleichtern.
Auch nach dem Haarewaschen sind viele noch unsanfter und rubbeln mit den Handtuch wild über Haar und Kopfhaut um die Haare zu trocknen, das verknotet die Haare unnötig und erschwert das Kämmen. Wickelt euch lieber ein Handtuch um den Kopf und wringt damit die Haare aus, statt sie zu rubbeln. Das ist deutlich schonender.

5. Nasse Haare brauchen besondere Rücksicht
Denn in nassem Zustand sind Haare dehnbarer und reißen somit schneller als im trockenem Zustand. Am besten ist es, nasse Haare nur mit den Fingern zu entwirren und sie erst zu kämmen, wenn sie trocken sind. Wer aber auf das Bürsten nicht verzichten kann, sollte auf jeden Fall einen Conditioner und / oder eine Sprühkur benutzen und eine anständige Bürste benutzen.

6. Haare brauchen Feuchtigkeit und Pflege
Ich glaube ich verrate kein Geheimnis, wenn ich euch sage, dass besonders strapazierte und trockene Haare eine extra Portion Pflege brauchen. Einmal die Woche solltet ihr eine Haarkur oder Maske benutzen. Sind eure Spitzen trocken und anfällig für Spliss solltet ihr außerdem nach der Haarwäsche ein Spitzenfluid, Öl oder ähnliches in die Spitzen einmassieren.
Ich benutze dafür das Kokoswachs von Swiss O Par und ein Spitzenfluid von Alverde.

7. Wascht eure Haare nicht öfter als nötig!
Das mag vielleicht etwas unhygienisch klingen, aber Shampoos sind Seifen. Und Seife entzieht der Haut und somit auch den Haaren Feuchtigkeit. Häufiges Haarewaschen trocknet also die Haare aus.
Klar, wenn jemand schnell fettende Haare hat, sollte er sich häufiger die Haare waschen, am besten mit einem speziellem Shampoo, das für jeden Tag geeignet und etwas milder ist.
Ansonsten gilt hier; wascht eure Haare erst, wenn sie anfangen zu fetten oder ihr euch unwohl fühlt.
Manche haben schon nach einem Tag einen fettigen Ansatz, andere können sich zweimal die Woche die Haare waschen und schauen immernoch frisch aus ; hier gilt Versuch macht klug !

8. Zu heiß?!
Wenn ihr nicht komplett auf Haare föhnen und glätten verzichten könnt, achtet darauf, dies mit möglichst wenig Temperatur zu machen.
Die Hitze entzieht den Haaren die Feuchtigkeit, bei Glätteisen kann es sogar zu Verbrennungen kommen.
Benutzt also immer ein Hitzeschutzsspray und föhnt möglichst kalt.

9. Weniger ist manchmal mehr
Sowohl bei Haarpflege als auch bei Stylingprodukten ist weniger manchmal mehr. Überpflegte Haare wirken manchmal beschwert und platt und sind übersättigt. Da bringt dann auch die beste Pflege nichts.
Aggressive Haarsprays und Stylingprodukte können (das gilt aber bei weitem nicht für alle!) die Haarstruktur angreifen. Außerdem verkleben sie die Haare und lassen sich schwer ausbürsten, was ja bekanntlich auch nicht gut ist..

10. Regelmäßig Spitzen schneiden ist ein Muss 
Auf den ersten Blick mag das etwas widersprüchlich wirken, ihr wollt lange Haare, warum sollt ihr sie dann abschneiden??
Wenn eure Spitzen splissig sind , frisst der Spliss sich nach und nach nach oben, sodass eure Haare immer kaputter sind und immer strohiger aussehen. Ich bin selber ein übler Friseurmuffel und habe schon Zeiten gehabt, in denen ich mehr Spliss als Haare hatte...und glaubt mir, das wollt ihr nicht :D
Haare wachsen pro Monat ca. 1cm, wenn ihr also alle 2 Monate die kaputten Spitzen abschneidet , werden eure Haare zwar langsamer lang, aber dafür sind sie gesund und sehen auch besser aus.


Hui, das war jetzt ganz schön viel Text :)
Ich hoffe, ich konnte euch ein paar gute Tipps geben und euch vielleicht ein bisschen weiterhelfen.
Jedenfalls freue ich mich, dass ich hier schreiben durfte und hoffe, euch hat es gefallen.
Wen dem so ist, freue ich mich, wenn ihr auch mal auf meinem Blog vorbeischaut :)

Ich wünsche euch einen schönen Mittwoch,

Liebste Grüße
Laura


1 Kommentar:

Mary hat gesagt…

War für mich interessant, weil ich auch lange Haare habe.

LG Mary

http://rosenmeerkind.blogspot.com

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